Matchbericht 21.12.14 – Erneuter Sieg gegen die Flyers Olten

December 28th, 2014 | Posted by bluekings in Spielberichte - (Comments Off)

6-5 Sieg gegen die Flyers – einen knappen Vorsprung über die Runden gebracht.

Fast schon Playoff-mässig stand heute bereits das Rückspiel gegen die Flyers aus Olten an. Diese hatten sich wohl einiges vorgenommen nach der Niederlage vor einer Woche, das merkte man von Beginn weg, nicht zuletzt da sie auch personell etwas aufgerüstet hatten. Immer wieder überbrückten sie schnell die Mittelzone und kamen mit viel Tempo in unsere Zone, wo sie dann immer gleich in den Abschluss gingen. Aber auch wir waren zahlenmässig gut bei den Leuten und konnten mit vollen drei Linien durchspielen und so viel Tempo erzeugen. Kurz gesagt: Heute spielten sowohl wir als auch der Gegner besser als noch im Hinspiel.

Am Anfang fehlte uns jedoch etwas das Abschlussglück. Trotz einiger Chancen auf beiden Seiten blieben die Tore vorerst noch aus. Die Pace konnte aber gehalten werden und irgendwann war es dann so weit: Wir konnten das 1-0 erzielen. Wenig später konnten wir auch gleich noch auf 2-0 erhöhen, dann war aber auch mal kurz vorbei mit der Herrlichkeit. Denn auch die Bemühungen des Gegners fingen irgendwann an Früchte zu tragen, womit auch die Flyers zu ihren Toren kamen. So gingen wir mit einem eher knappen 3-2 in die Pause, was aber zu diesem Zeitpunkt ein völlig gerechtfertigtes Resultat war.

Nach dem Tee starteten wir gut und konnten nach einiger Zeit wieder mit zwei Toren davonziehen, aber die Antwort des Gegners liess meistens nicht sehr lange auf sich warten. Es war jetzt ein Hin und Her und die Tore fielen abwechselnd auf beiden Seiten. Wir konnten immer einen gewissen Vorsprung halten, doch der Gegner blieb uns stets auf den Fersen und kam ab und zu näher als uns lieb war. So auch wieder einmal kurz vor Schluss: Der Anschlusstreffer zum 6-5. Wieder hatten wir uns in die Lage gebracht, einen Eintorevorsprung ins Ziel zittern zu müssen. Nur war diesmal der Ausgang besser als einige Male bisher: Wir brachten den Vorsprung über die Runden. Mit einem Powerplay in der letzten Minute konnten wir die Sache mehr oder weniger kontrolliert runterspielen und den knappen 6-5 Erfolg ins Trockene bringen.

Eine gute Leistung gegen einen diesmal stark verbesserten Gegner bringt unsere Bilanz erstmals in dieser Saison über die 50%-Marke und in den positiven Bereich.

Wir danken den Flyers für ein intensives und spannendes Spiel.

Matchbericht 14.12.14 – Sieg gegen die Flyers Olten

December 28th, 2014 | Posted by bluekings in Spielberichte - (Comments Off)

5-2 gegen die Flyers aus Olten. Und zurück zu einer ausgeglichenen Saisonbilanz.

Dies war das einzige Spiel diese Saison in der Eishalle in Olten. Und es war bestimmt nicht die beste Leistung der Blue Kings, trotzdem schlugen wir die Flyers am Ende relativ deutlich.

Für heute hatten wir uns vorgenommen, so gut wie möglich kontrolliert aus der Defensive heraus anzugreifen, mit einem sauberen Aufbauspiel. Das war dann aber leichter gesagt als getan und schien uns eher zu hemmen als zu befreien. Wir spielten ziemlich fehlerhaft und wirkten etwas verkrampft, das galt allerdings auch für den Gegner. Wir passten uns diesem aber viel zu sehr an anstatt unsere eigenen Stärken auszuspielen. Vor allem in der Mittelzone gab es unzählige Puckbesitz-Wechsel und “Ping-Pong”-Situationen. Unter dem Strich waren wir aber immer noch das bessere Team und so gingen wir mit 2-0 in Führung. Da sich aber in der Folge etwas der Schlendrian einschlich und ein paar Strafen auf unserer Seite, konnte der Gegner profitieren und plötzlich stand es 2-2. Völlig unnötig, da wir das Spiel eigentlich im Griff gehabt hatten. Kurz vor der Pause gelang uns aber dann doch wieder die 3-2 Führung nach einer schnellen Auslösung mit direktem Zug aufs Tor. Es war wichtig, mit dieser Führung zum Pausentee zu gehen, denn alles andere wäre einfach zu wenig gewesen.

Nach der Pause versuchten wir etwas befreiter aufzuspielen und vor allem den direkteren Zug aufs Tor zu suchen. Das gelang uns nun auch besser, wir konnten uns oft gut in der gegnerischen Zone festsetzen und schlussendlich auf 5-2 erhöhen.

Das war auch der Schlussstand einer eher mässigen Partie, in der wir oft unter unseren Möglichkeiten spielten. Aber Sieg ist Sieg und mit diesem Ergebnis kommen wir wieder auf eine ausgeglichene Saisonbilanz.

Wir danken den Flyers Olten für ein faires Spiel.

 

5-4 Niederlage gegen SRS Mittelland  - die Revanche ist trotz einer starken Leistung nicht geglückt, die Rehabilitation schon.

Zwei Wochen nach der Kanterniederlage waren wir auf eine Revanche aus. Dabei mussten wir vor allem auf der ersten Hälfte des Hinspiels aufbauen, denn da hatten wir das Ganze noch unter Kontrolle gehabt. Gut im Auge haben mussten wir in erster Linie wieder die 2,3 altbekannten, die uns mit ihren Flügelläufen jedes Mal Probleme bereiten. Doch in diesem Spiel hatten wir sie im Griff, praktisch über die ganze Spieldauer.

So war der Spielbeginn eher kontrolliert, auf beiden Seiten. Trotzdem kam bald wieder das Tempo auf, das zwischen diesen Teams meistens da ist. Ab und zu waren wir von diesem Tempo des Gegners doch etwas überfordert und liessen uns in der eigenen Zone einkesseln. Und wieder einmal war es unsere Inkonsequenz im eigenen Slot, die den Gegner einen Abpraller gemütlich zum 1-0 einschieben liess. Ein ärgerlicher Gegentreffer, doch wir mussten einfach so weiterfahren, wie wir begonnen hatten. Wir agierten gut mit Kontern aus einer in der Folge wieder soliden Defensive heraus und konnten so zum 1-1 ausgleichen. Bis zur Pause war der Gegner vor allem von der blauen Linie aus immer wieder gefährlich und konnte so auf 3-1 davonziehen. Ein Dämpfer und wenig Lohn, obwohl wir nicht schlecht spielten. Allerdings musste nach vorne noch etwas mehr gehen und wir wirkten auch alle nicht sonderlich beunruhigt. Man spürte, dass uns das Hinspiel irgendwie doch gestärkt hatte und dass wir überzeugt waren, dieses Mal bis zum Schluss um den Sieg mitzureden.

Nach der Pause waren wir dann auch voll da. Ein paar Minuten nach dem Wiederanpfiff erzielten wir das 2-3. Und spätestens jetzt musste uns sowieso niemand mehr motivieren. Wir bauten enormen Druck auf und unser Torhüter entschärfte sämtliche Konter, die wir nun unsererseits zuliessen. Und die harte Arbeit zahlte sich aus: Nachdem die Scheibe im Angriffsdrittel gehalten werden konnte, folgte eine lupenreine Kombination, die zum 3-3 Ausgleich eingenetzt wurde.

Wir waren wieder da und das Spiel neu lanciert. Jetzt gingen auch die Gemüter auf beiden Seiten etwas hoch. Man schenkte sich keinen Meter und zwischendurch gab es das eine oder andere Handgemenge. Trotzdem gab es über das gesamte Spiel praktisch keine Strafen, obwohl zahlreiche angebracht gewesen wären. Immerhin konnte der Spielfluss davon etwas profitieren. Aber spielerisch liess sich auch SRS nicht aus der Ruhe bringen und der Gegner fuhr konsequent mit seinem Spiel fort, bis wir schliesslich wieder mit 4-3 in Rückstand gerieten. Aber was wir einmal konnten, konnten wir auch ein zweites Mal… womit wir nach einem Solo erneut zum 4-4 Ausgleich trafen. Das Spiel war jetzt total ausgeglichen und das Quäntchen Glück würde nun wohl über Sieg oder Niederlage entscheiden. 10 Minuten vor Schluss entschied es sich leider gegen uns: Der Gegner ging nach einem platzierten, verdeckten Handgelenkschuss wieder in Führung. Wir hatten einem ihrer Topspieler für einen kurzen Moment etwas viel Raum gegeben und wurden postwendend bestraft. Sehr schade, denn darauf konnten wir nicht mehr reagieren und verloren das Spiel mit 5-4. Nichtsdestotrotz war es eine enorme Steigerung im Vergleich zum Hinspiel und der Match hätte auch auf unsere Seite kippen können.

Wir danken dem SRS Team Mittelland für ein packendes Spiel und freuen uns schon auf die Begegnungen in der nächsten Saison.

Matchbericht 30.11.14 – Sieg gegen EPC Olten

December 7th, 2014 | Posted by bluekings in Spielberichte - (Comments Off)

8-5 Sieg gegen EPC Olten. Somit konnten die Blue Kings ihre Saisonbilanz wieder ausgleichen (2-2-1).

Im Spiel gegen EPC ging es in erster Linie um Wiedergutmachung für den vorherigen Sonntag. Auf unserer Seite gab es von Anfang an einige gute, kontrollierte Auslösungen und daraus resultierten auch gute, schnelle Entries in die gegnerische Zone. Leider war dort dann die Passgenauigkeit oft etwas mangelhaft, so dass wir unsere Arbeit jeweils selbst wieder zerstörten und keinen Profit daraus ziehen konnten.

Trotzdem hatten wir das Spiel mehrheitlich im Griff und konnten mit drei, vier Toren in Vorsprung gehen. Was den Altersdurchschnitt angeht, waren wir ganz klar im Vorteil, unser Ziel war es also auch, den Gegner mit Rotationsspiel müde zu laufen. Dies gelang zwar bedingt, führte aber auch dazu, dass wir dann oft in den Ecken die Scheibe verloren, wenn wir nicht früh genug in Richtung Tor arbeiteten.

Der Gegner seinerseits suchte sehr konsequent den Abschluss, sobald er die blaue Linie überquert hatte, erfolgte meistens auch gleich ein Schuss auf unser Tor. Zum Glück gaben wir ihm diese Möglichkeit aber nicht allzu oft. Denn was passiert, wenn doch, sahen wir bei den teils unnötigen Gegentoren, die wir noch vor der Pause erhielten. Kleine Unachtsamkeiten, bei denen nach einem Abpraller jeweils ein Gegenspieler völlig allein im Slot abstauben konnte – das alte Problem. Und das Timing, als einer dieser Treffer praktisch mit dem Pausenpfiff erfolgte, war auch nicht sonderlich gut.

Nach der Pause verpassten wir es etwas, konsequent nachzulegen und so stand es zwischendurch plötzlich 6-4, der Gegner war nun immerhin wieder in Reichweite. Vor allem die eine unserer beiden Angriffslinien hatte aber einen ziemlichen Zug aufs Tor und konnte so einige Tore nach schönem hineinfahren in die gefährliche Zone erzielen. Das gab uns wieder etwas Luft und so konnten wir auf 8-4 erhöhen. Was die allgemeine Präsenz im Slot angeht, müssen wir uns aber nach wie vor steigern, denn die vergangenen Spiele haben gezeigt, dass wir durchaus zu Toren kommen, wenn wir das konsequent umsetzen. Wir hatten auch deutlich mehr vom Spiel und hätten so noch weitere Tore erzielen können, denn nicht selten lag die Scheibe nach einem Abpraller plötzlich frei vor dem gegnerischen Tor.

Was uns vor der Pause passiert war, passierte uns auch zum Spielende noch einmal: Eine kurze Unachtsamkeit und wir kassierten unmittelbar vor dem Schlusspfiff noch das 8-5. Auch wenn es für Gegentore keinen guten Zeitpunkt gibt, das müssen wir abstellen. Das war es dann aber und wir konnten mit dem Sieg unsere Saisonbilanz wieder ausgeglichen gestalten.

Wir danken EPC Olten für das muntere und faire Spiel.

13-4 stand es am Ende für den Gegner. Die erste Klatsche in diesem Winter.

Nach der letzten Saison gingen wir mit einem guten Gefühl in das Spiel gegen einen unserer Dauerrivalen. Von Beginn weg war viel Tempo auf beiden Seiten vorhanden. Wir konnten mit 1-0 in Führung gehen, hatten aber in der Folge aber etwas Mühe nachzulegen. Der Gegner kam dafür etwas besser ins Spiel und so stand es nach ein paar äusserst platzierten Schüssen bis zur Pause 1-3. Wir hatten nicht schlecht gespielt, daher hatten wir für die zweite Hälfte noch einiges vor.

Nach dem Tee konnten wir in die Halle – frisches und vor allem besseres Eis. Das galt natürlich für beide Teams. Unseren Vorsatz, sofort voll Gas zu geben, setzten wir gut um. Wir kamen zwar nur um ein Haar um das sofortige 2-4 herum, im Gegenzug konnten wir aber prompt auf 2-3 verkürzen. Das Spiel war nach wie vor ausgeglichen und so stand es irgendwann 3-4 aus unserer Sicht.

Doch ab diesem Zeitpunkt begannen wir den Faden zu verlieren. Auf einmal fuhr der Gegner Konter um Konter, und fast jedes Mal resultierte daraus ein Tor, oft sehr ähnlich in der Entstehung und ein Schuss war platzierter als der andere. Dass die Spieler von SRS auch noch alles Glück der Welt hatten, was die Abpraller anging, kam lediglich noch dazu und war für den Spielstand auch nicht gerade zuträglich. Auch mit einem zwischenzeitliches Time Out konnten wir den Flow des Gegners nicht bremsen bzw. unsere Talfahrt stoppen, wir kassierten weitere Tore. So hiess es am Ende krasse 4-13 aus Sicht der Blue Kings. Immerhin war es uns vergönnt, noch das letzte Tor des Spiels zu erzielen, was aber ein schwacher Trost war.

Das Resultat war eindeutig zu hoch, wir hatten nicht mal wirklich schlecht gespielt. Das Spiel war lange ausgeglichen gewesen und hätte auch in diesem Rahmen zu Ende gehen können. Aber unsere berühmten “knappen fünf Minuten”, die dieses Mal dem kompletten Zerfall über eine halbe Stunde hinweg gleichkamen, kosteten uns wieder einmal den Sieg – oder zumindest die Möglichkeit auf diesen, wäre das Spiel gegen Ende immer noch ausgeglichen gewesen. So müssen wir dieses Ergebnis nun annehmen und sicherstellen, dass uns das nicht noch einmal passiert.

Wir gratulieren dem SRS Team Mittelland und bedanken uns für ein faires Spiel.

Matchbericht 16.11.14 – Klarer Sieg gegen WSS

December 6th, 2014 | Posted by bluekings in Spielberichte - (Comments Off)

8-2 Sieg gegen den HC WSS, ein klarer, aber vielleicht dennoch etwas zu tiefer Sieg, wenn man den Spielverlauf betrachtet.

Spiel Nummer drei fand in Zuchwil gegen den HC WSS statt. Wir hatten das Spiel eigentlich von Beginn weg im Griff und schienen die spielbestimmende Mannschaft zu sein. Wir waren relativ früh mit drei, vier Toren im Vorsprung und versuchten stetig, den Druck hoch zu halten. So kassierten wir auch lange Zeit kein Gegentor.

Wir konnten uns oft im Drittel des Gegners festsetzen, ums Tor herum kombinieren und auch vor dem Tor wurde gut gearbeitet, wurden Spieler platziert und konnten so dem gegnerischen Torhüter die Sicht nehmen. Das führte dann auch das ein oder andere Mal zu einem Tor.

Den Shutout konnten wir unserem Torhüter aber leider nicht sichern, denn zwei kleine Unachtsamkeiten führten auch prompt zu zwei Gegentoren, aber wenigstens blieb es bei dieser Zahl. Auch der Slot war für den Gegner wieder einige Male viel zu offen, hätte dieser etwas kaltschnäuziger agiert, wären durchaus noch mehr Gegentore zu verzeichnen gewesen. Hier gilt es noch nachzubessern.

Das Spieltempo flaute zwischendurch etwas ab, das Passniveau war weder beim Gegner noch bei uns sonderlich hoch und es gab viel zu viele Fehlpässe, mit dem Unterschied, dass wir diese etwas besser ausnutzten. Unsere Chancenauswertung hätte trotzdem noch etwas besser sein dürfen, denn gemessen an den Chancen hätten wir durchaus mit zehn oder mehr Toren gewinnen können bzw. müssen. Aber wenn wir unser Offensivspiel so weiterführen, noch etwas konsequenter im Abschluss werden und die angesprochenen Mängel vor dem eigenen Tor minimieren können, kann man guter Dinge die weiteren Saisonspiele angehen.

Wir danken dem HC WSS für das stets faire Spiel.

Das zweite Saisonspiel ging gegen die Swiss Tigers nach einer ausgeglichenen Partie und zwischenzeitlicher Führung knapp mit 8-9 verloren.

9-9 gegen die Argovia Ducks – ein Unentschieden zum Saisonstart, das mit einem “Beinahe-Lucky Punch” in letzter Sekunde noch hätte in einen Sieg verwandelt werden können.

Nach zwei guten Trainingseinheiten in den Wochen zuvor stand heute der erste Ernstkampf gegen die Argovia Ducks vor der Tür. Wir begannen gut, nach kurzer Zeit führten wir bereits 3-0 und es schien schon fast, als würde die Sache ein Selbstläufer. Der Gegner hatte uns wahrscheinlich nicht ganz so stark erwartet, aber nach dieser Anfangsschwäche hatten die Ducks sich darauf eingestellt, wurden etwas stärker und konnten ihrerseits ihr erstes Tor erzielen. Bis zur Pause konnten wir aber noch einmal mächtig Gas geben und konnten den Vorsprung mit teils herrlichen Toren bis zum 7-4 halten.

Nach dem Pausentee liessen wir leider etwas nach. Wir konnten das Tempo und vor allem die Konzentration aus dem ersten Durchgang nicht aufrecht erhalten. Und dass die Ducks gute Schützen haben, bewiesen sie jeweils sobald man ihnen etwas zu viel Raum liess. Unsere Abstimmung zwischen Stürmern und Verteidigern war nicht optimal, viel zu oft konnte ein Gegner aus dem Slot heraus frei abschliessen. Das schenkte uns dann auch zwei, drei Gegentore ein.

Die Stimmung auf der Bank war aber jederzeit toll, man merkte jedem Einzelnen an, dass er Spass hatte wieder auf dem Eis zu stehen. Teilweise waren wir dann allerdings etwas übermotiviert und so nahmen wir insgesamt zu viele Strafen. Dummerweise spielte der Gegner auch noch unheimlich stark im Powerplay, was dazu führte, dass unser Vorsprung Tor für Tor davon schmolz. Und so war es 10 Minuten vor Schluss passiert, der Gegner hatte das Spiel ausgeglichen. Jetzt hiess es, sich noch einmal zusammenzuraufen und den kompletten Zerfall zu verhindern. Dies gelang uns gut und im Gegenzug konnten wir uns noch einmal steigern. Überhaupt stimmten Kampf und Einsatz heute, es war ein ziemlich energiegeladenes Spiel. Mit dem letzten Angriff im Spiel konnten wir noch einmal unheimlichen Druck aufbauen, kamen zu fünf(!) Torschüssen innert wenigen Sekunden, aber selbst das halbleere Tor konnten wir nicht ausnützen, um doch noch den Siegtreffer zu erzielen. Der Torhüter der Ducks hielt seinen Kasten sogar auf dem Rücken liegend sauber und so endete das Spiel unmittelbar nach dem letzten Abschlussversuch 9-9 unentschieden – wie sollte es zwischen diesen beiden Mannschaften auch anders sein.

Es war ein guter Start in die Saison mit viel Tempo, mit dem Einbruch in der zweiten Hälfte schien allerdings eine alte Blue Kings-Krankheit wieder zum Vorschein gekommen zu sein. Das gilt es in den kommenden Spielen auszumerzen und die im Training geübten Dinge wie eine sauber Auslösung noch mehr ins Spiel einzubringen.

Wir danken den Argovia Ducks für das animierte und faire Spiel.

2-7 gegen den EHC Polysport – die angestrebte Revanche für den Saisonauftakt gelang leider nicht.

Wir spielten das erste Mal in Burgdorf und wieder bekamen wir es mit einer aussergewöhnlichen Eisfläche zu tun. Diesmal war das Feld kürzer und schmaler als ein Original-Eisfeld. Es bot sich also sehr wenig Platz, um ein gutes Kombinationsspiel aufzuziehen.

Dieser Umstand prägte das Spiel dann auch von Beginn weg. Auf beiden Seiten gab es Fehlpässe wie Sand am Meer und durch die Mittelzone zu kommen war nahezu unmöglich. Und wenn wir einmal zu Chancen kamen, machte der übermächtige Torhüter von Polysport diese wie schon im Hinspiel zunichte ohne mit der Wimper zu zucken. Die einzige Möglichkeit ihn zu überwinden war, ihn so auszuspielen, dass man praktisch das leere Tor vor sich hat, alles andere war schlicht unmöglich. Und tatsächlich gelang uns das, nach einem schönen Querpass erzielten wir das 1-0. Da unser Torhüter bis dahin auch unheimlich stark spielte und die Gegner zahlreich danebenschossen, konnten wir diesen Vorsprung trotz eines zähen und fehlergeprägten Spiels bis zur Pause halten. Das war aber fast das einzige Positive, was wir aus der ersten Hälfte mitnehmen konnten.

Leider wurde es vorerst nicht besser, nach dem Unterbruch legten wir einen kompletten Fehlstart hin. Vom Bully weg übernahm der Gegner die Scheibe und gab sie nicht mehr her. Er schnürte uns in unserem Drittel ein und wirbelte gefühlt minutenlang um unser Tor, ohne dass wir befreien konnten. So kam es, wie es kommen musste: Wir kassierten den Ausgleich. Bezüglich der Anzahl Chancen, die Polysport in der ersten Hälfte gehabt hatte, war dieser aber verdient.

Das saubere Befreien war in diesem Spiel oft unser Problem, in der Folge noch viel mehr. Das Gegentor brachte uns etwas aus der Fassung, auch wenn es sich schon lange abgezeichnet hatte. Es war irgendwie der Schlüsselmoment im Spiel und ein absoluter Game Breaker, denn danach kriegten wir eine Zeit lang nichts mehr auf die Reihe. Es ging nicht lange und wir erhielten den nächsten Gegentreffer. Diesmal konnten wir noch reagieren und unsererseits noch einmal den Ausgleich schiessen, das sollte aber unser letzter Treffer sein. Nicht so für den Gegner, der nun Treffer an Treffer reihte. Wir fielen komplett auseinander, die Abstimmung stimmte überhaupt nicht mehr und immer wieder kam ein Gegenspieler völlig frei zum Abschluss. So erzielte Polysport in kurzer Zeit zwei, drei weitere Treffer und zog schlussendlich auf 7-2 davon.

Dann konnten wir uns aber fangen und wurden in der letzten halben Stunden noch einmal etwas stärker. Es gab doch noch die eine oder andere gute Aktion unsererseits. Unser Spiel wurde konzentrierter und wir konnten noch einmal ziemlich Druck aufbauen. Natürlich war es bereits zu spät, das Spiel noch irgendwie zu drehen, wir erzielten auch keinen Treffer mehr. Aber es war gut zu sehen, dass wir den grenzenlosen Leistungsabfall etwas abbremsen konnten.

Interessanterweise spielten wir in dieser zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit wirklich besser als noch vor der Pause, wo wir mit unserem Spiel nicht zufrieden gewesen waren, aber noch 1-0 geführt hatten. Leider brach uns der für die Blue Kings typische Einbruch aber das Genick und es gab eine zu klare Niederlage in einem Spiel, in dem wir phasenweise gar nicht schlecht gespielt hatten.

4-3 in extremis, die Reaktion ist geglückt. Nach dem Debakel im letzten Spiel kehrten die Blue Kings mit einem knappen Sieg gegen das Rapid Hockey Team auf die Siegesstrasse zurück.

Das Spiel fand erneut auf dem übergrossen Aussenfeld in Zuchwil statt. Aber diesmal waren wir darauf eingestellt und auch die Eisqualität war um einiges besser. Da wir etwas Spielermangel hatten, traten wir mit einigen Ersatzspielern an, die guten und frischen Schwung ins Team brachten, vielleicht gerade das Richtige nach dem letzten Spiel.

Wir starteten gut, konnten uns oft im gegnerischen Drittel festsetzen und hatten die Duelle an den Banden im Griff. Unser Passspiel war diesmal von überdurchschnittlich hoher Qualität, wir spielten schon fast ein wenig so wie unser Gegner im vergangenen Spiel. Wir nutzten den Platz, den das grosse Eisfeld bot, aus und liessen die Scheibe gut rotieren. Auch die Verteidiger wurden heute gut mit einbezogen, diese konnten einige Male Schüsse abgeben während wir Leute vor dem Tor postiert hatten, was zu Abprallern führte und schlussendlich auch vom Torerfolg gekrönt war. Zwei weitere Tore erzielten wir mit einer schönen Einzelleistung respektive nach gutem Kombinationsspiel, welches mit der Direktabnahme nach einem schönen Querpass abgeschlossen wurde.

Leider unterliefen uns in der Defensive auch ein paar Fehler, die meist in Missverständnissen und Kommunikationsproblemen ihren Ursprung hatten und die darin endeten, dass der Gegner völlig unbedrängt im Slot zum Abschluss kam und diese Chancen auch nutzte. Deshalb mussten wir trotz einer sonst soliden defensiven Leistung unnötige Gegentreffer hinnehmen und standen so kurz vor Schluss nur mit einem 3-3 da.

Dieser Spielstand aus unserer Sicht jetzt doch etwas zu wenig Lohn für die harte Arbeit, zumal wir doch das bessere Team waren. Aber diesmal war das Glück kurz vor Schluss auf unserer Seite: Praktisch mit dem Schlusspfiff erzielten wir das 4-3 durch eine weitere herrliche Einzelleistung und konnten doch noch einen Sieg feiern.